Zanzibar

Ein tropisches Paradies vor der Küste Ostafrikas
Malerische Buchten, die an endlos langen von Palmen gesäumten Sandstränden liegen, wo sich die Kokospalmen sanft im Wind wiegen, machen den besonderen Reiz des südlich vom Äquator gelegenen Sansibars aus. Die bewegte historische Vergangenheit des paradiesischen Sansibars wurde nicht nur geprägt vom Sklavenhandel, sondern vor allem die bedeutende Lage sorgt dafür, dass sich das Archipel schon bald zum wichtigsten Umschlagszentrum der Schifffahrt entwickelte, wo Gewürze, Elfenbein und Sklaven gehandelt wurden. Noch heute zeugen zahlreiche geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten von dem unendlichen Reichtum Sansibars und der unterschiedlichen Einflüsse der Kulturen.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Inselarchipels
In der Altstadt von Stone Town lassen sich noch heute prächtige Bauten finden, die die Urlauber zu einem Bummel durch die idyllischen Straßen und Gassen einladen. Die Gewinne aus dem Gewürz- und Sklavenhandel wurden hier von den damaligen Geschäftsleuten in imposante Bauwerke gesteckt, die noch heute für so manches Staunen sorgt. So wurde hier von dem Sultan Sayyid Barghash im 19. Jahrhundert unmittelbar an der Küste das modernste Haus Ostafrikas errichtet, das “House of Wonders”. Zudem wird die Kulisse der Altstadt bestimmt von einem arabischen Fort, der noch immer Besucher dazu einlädt, die prachtvolle Architektur zu bestaunen.

Den Gewürzen auf der Spur
Natürlich gehört es zum Pflichtprogramm eines jeden sonnenhungrigen Reisenden, tief in die Kultur der Insel einzutauchen. Die zahlreichen exotischen Gewürze, die hier aromatisch gedeihen laden dazu ein, sich auf eine Tour der Sinne zu begeben und sich von einem professionellen Reiseführer in die Welt von Nelken, Zimt, Ingwer und Zimt einführen zu lassen.

Dhaus – Die traditionellen Holzboote des Archipels
Beeindruckend ist natürlich auch der Besuch einer Dhaus Werkstätte, wo sich professionellen Schiffsbauern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen lässt, für die sie weder Metallteile noch einen Motor benötigen. Die auf diese Weise gefertigten Boote halten den Meerfluten selbst bei Dauerbelastung bis zu zwei Jahrzehnten stand und sind das typische Fortbewegungsmittel der einheimischen Bevölkerung.

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